Am 2./3. Juni 2016 im Bayerischen Landtag

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Eine Simulation wie das Parlament der Generationen lebt vom Engagement ihrer Teilnehmer. So vertreten die Mitglieder des Parlaments der Generationen unterschiedliche Bevölkerungsgruppen – junge und alte Menschen, Frauen und Männer, Personen mit oder ohne Migrationshintergrund –, die jeweils eigene Interessen verfolgen und verschiedene Positionen zu den Fragestellungen vertreten, über die das Parlament der Generationen debattiert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen entscheiden, wie sie ihre Standpunkte in den Diskussionsprozess einbringen, was ihre zentralen Forderungen sind und welche Kompromisse sie eingehen wollen, um eine mehrheitsfähige Beschlussvorlage zu erarbeiten.

Auf dieser Internetseite konnten sich Frauen und Männer unterschiedlicher Herkunft ab 15 Jahren, die in Bayern wohnen sowie Interesse und Spaß an gesellschaftspolitischen Themen haben, für die Teilnahme an dieser Politiksimulation registrieren. Weil das Parlament der Generationen einen Querschnitt der Bevölkerung abbilden soll, müssen der Bayerische Landtag und die Akademie für Politische Bildung als Veranstalter eine repräsentative Auswahl unter allen Interessentinnen und Interessenten anhand deren soziodemografischer Merkmale treffen. Die ausgewählten Teilnehmer werden etwa sieben Wochen vor Veranstaltungsbeginn informiert. Sie erhalten dabei auch Hinweise zu den Reisemodalitäten und zu den Übernachtungsmöglichkeiten in Gästehäusern verschiedener Bildungseinrichtungen. Alle Kosten für die An- und Rückreise, die Unterkunft, den Transfer und die Verpflegung vor Ort übernehmen die Veranstalter.

Um die Mitglieder des Parlaments der Generationen auf die fachlichen Diskussionen vorzubereiten, erhalten sie vorab ausführliche Informationsmaterialien. Hierzu zählt auch der Entwurf eines Abschlussdokuments, der dazu beiträgt, die Diskussionen zu strukturieren. Experten werden zu Beginn der Veranstaltung zudem Fragen beantworten und während der Simulation als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Parlament der Generationen haben die einmalige Gelegenheit, an einem neuen Veranstaltungs- und Wissenschaftsformat aktiv mitzuwirken. Sie werden sich über eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Gegenwart und Zukunft austauschen, aber völlig anders, als man dies sonst bei Gesprächen im Freundes- und Kollegenkreis oder im Rahmen von wissenschaftlichen Veranstaltungen macht: Im Parlament der Generationen sucht man Gleichgesinnte für sinnvolle Lösungsvorhaben, man verhandelt und überzeugt. Das macht viel Spaß und bringt gleichzeitig Wissenszuwachs – zum demografischen Wandel und zur Funktionsweise unserer parlamentarischen Demokratie. Daneben treffen in der Politiksimulation verschiedene Generationen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten aufeinander, was zum Austauschen und Netzwerken einlädt. Die Präsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Stamm, eröffnet das Parlament der Generationen, und weitere Mitglieder des bayerischen Landesparlaments stehen den Mitwirkenden der Politiksimulation für Gespräche und zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung.